All posts by Gabi Lipp

Wohnmobilstellplatz ab 17.07.2020 wieder geöffnet

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Wohnmobilstellplatz am Waldbad wird fast verdoppelt

Inbetriebnahme pünktlich zum Start der bayerischen Sommerferien

Die steigenden Übernachtungszahlen im Stadtgebiet zeichnen sich auch auf dem Wohnmobilstellplatz am Waldbad ab: dieser benötigte aufgrund seiner hohen Auslastung dringend einer Erweiterung. Insgesamt 43 Wohnmobilstellplätze in der Größe von sechs mal zehn Metern stehen nun Urlaubern zur Verfügung.

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„Wir freuen uns über die große Beliebtheit des Parkplatzes und möchten unseren Gästen genügend Platz bieten, um Ihren Urlaub in Günzburg zu genießen – um neben Legoland auch unsere schöne Stadt kennenzulernen mit all ihren Sehenswürdigkeiten, Lieblingsplätzen und ihrer Natur. Deshalb erweitern wir gerne von 25 auf 43 Wohnmobilstellplätze“, erklären Oberbürgermeister Gerhard Jauernig und SWG-Vorstand Lothar Böck bei der Freigabe.

Ein Zaun und Begrünung grenzt den Platz vom Badegelände ab. Im Zufahrtsbereich entsteht eine zentrale Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung. Stromladesäulen stehen ebenfalls zur Verfügung.

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Oberbürgermeister Gerhard Jauernig und SWG-Vorstand Lothar Böck begrüßen die ersten Gäste auf dem neuen Wohnmobilstellplatz am Waldbad mit einem kleinen Sektfrühstück.

Kapitän verlässt die Brücke – Johann Stelzle verabschiedet sich nach 40 Jahren bei der Stadt Günzburg in den Ruhestand

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Seit 40 Jahren arbeitet er zuverlässig und hoch engagiert für die Stadt Günzburg, seit 2007 leitet er die Stadtwerke, seit 2013 unter dem Titel „Vorstand des Kommunalunternehmens Stadtwerke Günzburg“ und nun verlässt der Kapitän seine Brücke in Richtung absolut verdienten Ruhestand: Johann Stelzle.
Johann Stelzle hat seine Dienstzeit wahrlich geprägt, hatte das Ruder der SWG fest im Griff und steuerte gemeinsam mit seiner Crew sicher durch die Jahre. „Die SWG profitierte durch seine umfangreichen, vor allem durch seine technischen Kenntnisse und das Gespür das Richtige zur richtigen Zeit anzupacken! Kein Kanal, kein Schacht, keine Wasserleitung und keine noch so kleine Ecke auf der Kläranlage sind ihm unbekannt, sogar wenn diese in den Unterlagen nicht dokumentiert waren“, fasst Lothar Böck, kaufmännischer Leiter und Nachfolger auf dem Vorstandsposten, das Wirken und Wissen Stelzles zusammen.
In die Leitungszeit Johann Stelzles fielen folgende große Eckpunkte, mal auf rauer See und mal in stilleren Wassern:
Kläranlage
Die Kläranlage wurde um ein zweites Nachklärbecken erweitert. Zudem wurde die gesamte E-Technik der Kläranlage saniert. Geplant ist, die Überschusswärme, die in der Kläranlage entsteht, zur Wärmeversorgung für Objekte in der näheren Umgebung zu nutzen und damit zu einer energieautarkeren Stadt beizutragen.
Sanierungen
In den Bereich „Sanierung“ fällt unsere Tiefgarage in der Altstadt genauso wie die drei Hochbehälter im Birket.
Verwaltungsgebäude
Der dringend notwendige Anbau des Verwaltungsgebäudes, welches Platz für das benötigte Personal und die zahlreichen Aufgaben bietet, verlief ebenfalls unter dem Kommando Stelzles.
Public Viewings
Unvergessen bleiben die zahlreichen Public Viewings zu Europa- und Weltmeisterschaften im beliebten Waldbad. Schwer eingeschlagen hat genau dort auch der Sturm im Sommer 2012. Rund 1.000 Gäste feierten gemeinsam das 50-jährige Bestehen des Waldbades. Der Umsichtigkeit und Schnelligkeit Stelzles ist es zu verdanken, dass niemand verletzt wurde.
„Sehr geehrter Herr Stelzle, im Namen der Großen Kreisstadt Günzburg, aber auch ganz persönlich, bedanke ich mich herzlich für Ihren Dienst. Für Ihren verdienten Ruhestand wünsche ich allzeit gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel! Alles Gute und bleiben Sie gesund“, sagt Oberbürgermeister Gerhard Jauernig zum Abschied.

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Johann Stelzle verabschiedet sich in den Ruhestand. Oberbürgermeister
Gerhard Jauernig (re.) und Lothar Böck als sein Nachfolger wünschen ihm alles Gute.
Foto: Stadtwerke Günzburg

Im Günzburg beginnt die Freibad-Zeit – das Waldbad öffnet am 08. Juni

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Was beim Besuch des Waldbades zu beachten ist

Viele warten schon seit langem darauf und haben immer wieder nachgefragt. Am kommenden Montag, den 08. Juni ist es nun so weit: das Günzburger Waldbad öffnet. Aufgrund der Corona-Pandemie gilt es allerdings einige Regeln zu beachten. Die Stadtwerke Günzburg als Betreiber des Bades erklären den Ablauf, so dass der Freibadspaß mit dem Sprung ins kühle Nass beginnen kann.

War bis vor kurzem ein Eröffnungstermin für Freibäder noch unklar, so ist mit Bekanntgabe der Staatsregierung letzter Woche der Starttermin für die Freibadsaison geregelt. Oberbürgermeister Gerhard Jauernig und Lothar Böck von den Stadtwerken sind sich einig: Verbunden mit der Waldbadöffnung sind zahlreiche Auflagen zum Schutz der Gäste, der Gesundheit und des Betreibers notwendig. „Wir freuen uns aber, dass trotz der Vorsichtsmaßnahmen die Badezeit beginnen kann und wünschen allen einen erholsamen und freudebringenden Aufenthalt in unserem Waldbad“, so Jauernig und Böck.

An erster Stelle stehen natürlich die Hygieneschutzmaßnahmen die mit dem Gesundheitsamt abgestimmt werden. Die Vorgaben sehen aber auch Zugangsbegrenzungen sowohl für die Liegewiese als auch für die Schwimmbecken vor. Zum Auftakt der Saison dürfen sich 800 Besucher gleichzeitig im Waldbad aufhalten. Hierzu kann man sich im Vorfeld schon über die Internetseite des Waldbades (www.waldbad-guenzburg.de) informieren, mit wie vielen Gästen das Bad bereits ausgelastet ist, sodass die Fahrt zur Einrichtung nicht umsonst ist. Ein entsprechendes System wird im Laufe der kommenden Woche installiert.

Für die diesjährige Saison werden nur Tagestickets, Zehnerkarten sowie neu ein Familientagesticket angeboten. Saison- und Familienkarten werden aufgrund der begrenzten Besucherzahlen nicht angeboten, da beim Überschreiten der Einlassobergrenze ein jederzeitiger Zugang nicht gewährleistet wäre. Zudem müssen die Besucherdaten bei jedem Besuch neu registriert werden. Dies kann jeweils über einen QR-Code am Eingangsbereich erfolgen. Die Gäste können hierdurch beitragen, mögliche Warteschlangen vor dem Waldbad zu minimieren. Aufgrund der Trennung der Einlass- und Ausgangswege wird der Kassenautomat nicht in Betrieb genommen um unnötige Staus und Querungen im Ausgangsbereich zu vermeiden. Der Verkauf der Eintrittskarten erfolgt über die Kasse im Waldbad. Zudem besteht die Möglichkeit im Vorfeld zum Waldbadbesuch in der Verwaltung der Stadtwerke (Heidenheimer Straße 4) ebenfalls Eintrittskarten zu erwerben, wozu die Stadtwerke anraten. Die Verkaufszeiten in der Stadtwerkeverwaltung sind jeweils von Montag bis Freitag, von 8 Uhr bis 12 Uhr und Donnerstag von 14 Uhr bis 16 Uhr.

Die wichtigsten Informationen für die Gäste sind:

  • Duschbereiche und Sammelumkleiden sind geschlossen.
  • In den Schwimmbecken gibt es Zugangsbeschränkungen, wenn die zulässige Zahl an Nutzern erreicht ist.
  • Das Planschbecken sowie die Spielflächen und Spielgeräte dürfen nur unter elterlicher Aufsicht benutzt werden.
  • Sprung- und Rutschanlagen bleiben vorerst geschlossen
  • Mannschaftsbezogene Sportarten (Fußball, Volleyball) sind nicht möglich.
  • Auf der Liegewiese sowie in den Sanitäranlagen ist der erforderliche Mindestabstand einzuhalten.
  • Zudem gelten die Allgemeinen Hygieneregeln.
  • Verkauft werden Tagestickets, Zehnerkarten sowie ein Familientagesticket (Verkaufsstellen: Waldbad Günzburg zu den Öffnungszeiten und Verwaltung der Stadtwerke Günzburg (Montag bis Freitag von 8 Uhr bis 12 Uhr und Donnerstag von 14 Uhr bis 16:00 Uhr -Ausnahme an Feiertagen-)
  • Gäste des Waldbades müssen sich bei jedem Besuch registrieren.
  • Eine Frühschwimmerregelung gibt es dieses Jahr nicht.

Die Auflagen und Reglementierungen bedeuten für die Stadtwerke einen erheblichen zusätzlichen Aufwand, nicht zuletzt für das Personal. Letztlich kann es auch aufgrund neuer gesetzlicher Vorgaben erforderlich werden, dass die derzeitigen Rahmenbedingungen angepasst werden müssen.

Oberbürgermeister Jauernig und Lothar Böck bitten die Waldbadbesucher daher, bei einem Besuch des Bades mit Eigenverantwortung zu einem reibungslosen Ablauf beizutragen und die eine oder andere Unannehmlichkeit gelassen hinzunehmen.

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Spielgolfanlage am Waldbad ab Samstag 16.05.2020 geöffnet

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Abenteuer Spielgolfanlage

„Der große Freizeitspaß für die ganze Familie“

Die Spielgolfanlage ist ab Samstag, den 16.05.2020 ab 14.00 Uhr wieder geöffnet

Die Öffnungszeiten sind bis auf weiteres von Donnerstag bis Sonntag 14.00 – 19.00. Uhr

Sonderöffnungszeiten für Gruppen ab 20 Personen auf Anfrage möglich.

Getränke und Eis “to-go” erhältlich.

Aufgrund der derzeitigen Lage sind die bekannten Hygieneregeln (siehe Aushang) einzuhalten.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und wünschen viel Spaß beim “golfen”.

kurzfristige Änderungen wegen Wetter möglich

Info-Hotline: 08221/4005

Erwachsene 5,00 €
Hygienekostenbeitrag 1,00 € (Kinder ausgeschlossen)
 

Kinder bis Körpergröße 150 cm 3,00 €

Spielgolfanlage Günzburg    Spielgolfanlage Günzburg  Spielgolfanlage Günzburg

Straßen- und Wasserleitungsbau in der Ortsdurchfahrt Wasserburg im Zuge der GZ 18

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Das Staatliche Bauamt Krumbach beabsichtigt die Ortsdurchfahrt in Wasserburg im Zuge der Kreisstraße GZ 18 zu erneuern. Die Fahrbahn und die Gehwege werden neu hergestellt. Die Maßnahme war ursprünglich schon letztes Jahr vorgesehen. In Absprache mit der Stadtverwaltung und den Versorgungsträgern, die in Verbindung mit dem Straßenbau verschiedene Leitungsbaumaßnahmen durchführen müssen, wurde die Maßnahme auf heuer verschoben.
Die Stadtwerke müssen die bestehende, mehr als 60 Jahre alte Wasserleitung, die auch zu klein dimensioniert ist, dringend erneuern. Mehrere Rohrbrüche in den vergangenen Jahren machen diese Maßnahme unumgänglich. Es ist geplant eine Wasserleitung mit einem Durchmesser von 150 Millimetern auf einer Länge von 600 Metern neu zu verlegen. Die Unterquerungen der Bahnlinie, der Butzengünz und der Günz müssen mit Spülbohrungen hergestellt werden. Die Stadtwerke investieren in die neuen Wasserleitungen rund 600.000 Euro.
Der Beginn der Arbeiten ist für den 27. April vorgesehen. Hierfür muss die Denzinger und die Bubesheimer Straße für den Durchgangsverkehr gesperrt werden. Die Leitungsbaumaßnahme erfolgt als so genannte Wanderbaustelle. Es sind nur bestimmte Bereiche abschnittsweise gesperrt, so dass der Anliegerverkehr jeweils von beiden Richtungen bis zur Baustelle aufrechterhalten werden kann. Die Grundstücke sind, mit zeitweisen Einschränkungen, anfahrbar. Die Einschränkungen werden auf der Baustelle jeweils mit den Anliegern abgesprochen. Die Straßenbauarbeiten folgen mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung. Aufgrund des Umfangs der Gesamtmaßnahme einschließlich der Erneuerung der Gehwege und der Straßenbeleuchtung werden die Arbeiten voraussichtlich bis Ende des Jahres andauern. Eine Anliegerversammlung zur Vorstellung der geplanten Maßnahmen und des Bauablaufs kann aufgrund der derzeitigen Lage leider nicht stattfinden.
Der Durchgangsverkehr wird großräumig umgeleitet. Die Ankündigung der Maßnahme wurde vom Staatlichen Bauamt bereits über eine Beschilderung angebracht. Die Stadtwerke Günzburg bitten bei den Anliegern um Verständnis für die Beeinträchtigungen.

Coronavirus – Eingeschränkte persönliche Erreichbarkeit der Verwaltung und der Außenstellen

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Aufgrund der derzeitigen Entwicklungen sind wir gehalten, entsprechende Regelungen hinsichtlich der persönlichen Erreichbarkeit zu treffen.

Um die Handlungsfähigkeit der Stadtwerke über die nächste Zeit hin gewährleisten zu können, ist die Verwaltung sowie das Wasserwerk als auch die Kläranlage nur noch telefonisch erreichbar.

Dies bedeutet auch, dass wir unsere Tätigkeiten auf das Notwendige beschränken und ggf. Termine verschieben müssen sowie einzelne Maßnahmen derzeit nicht durchführen können. 

Hierfür bitten wir um Ihr Verständnis!

Die Erreichbarkeit in dringenden Fällen wie z. B. Rohrbrüchen ist nach wie vor gewährleistet. Hierfür stehen entsprechende Ansprechpartner über die Bereitschaftsnummern

Wasserwerk:   0176/10176919

Kläranlage:      0176/10149621

jederzeit zur Verfügung.

Die Verwaltung ist telefonisch über die Rufnummer 08221/36716 zu den üblichen Geschäftszeiten erreichbar.

Wir bitten um Verständnis, dass wir unser Verwaltungsgebäude geschlossen halten müssen. Persönliche Vorsprachen sind derzeit nicht vorgesehen. In dringenden Fällen, ist eine Abstimmung nach telefonischer Voranmeldung im Einzelfall möglich.

 

Eingeschränkte Nutzung des Wohnmobilstellplatzes aufgrund von Bauarbeiten

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Liebe Wohnmobilisten,

wir erweitern in den nächsten Monaten unseren Wohnmobilstellplatz. Aus diesem Grund, haben wir die ursprüngliche Standfläche derzeit geschlossen.

Sie können jedoch gerne die Parkplätze entlang des Weges für Übernachtungen nutzen. Bis zur Fertigstellung des erweiterten Stellplatzes im Frühjahr 2020 besteht leider keine Möglichkeit zur Nutzung unserer Frischwasserentnahmestelle, der Stromsäulen und der Abwasserentsorgungsstation.

Wir bitten Sie, den Andienungsbereich der Baustellenzufahrt freizuhalten.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und würden uns sehr freuen, wenn wir Sie ab Frühjahr auf unserem erweiterten und modernisierten Wohnmobilstellplatz begrüßen dürfen.

Ihre Stadtwerke Günzburg KU

Grüne Wärme für neues Baugebiet im Auweg

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Wärme erzeugen ohne fossile Brennstoffe zu verbrauchen. Die Nutzung dieser Wärme könnte für einen Teil Günzburgs in naher Zukunft möglich sein.

Wie berichtet ist die Stadt seit einiger Zeit dabei den Bereich rund um den Auweg zu überplanen. In dem Gebiet gibt es derzeit größere Brachen, die aufgrund der innenstadtnahen Lage mit Wohnbebauung überplant und zu einem neuen, ansprechenden Stadtteil gestaltet werden sollen.

Bei der der Planung eines so umfangreichen Gebietes stellt sich auch die Frage, wie können die Gebäude und Ihre Bewohner künftig optimal an die öffentlichen Ver- und Entsorgungseinrichtungen angebunden werden. Im Zentrum stehe dabei das Vorhaben, regenerativen Energien die Hauptrolle zuzuschreiben, so berichtet Oberbürgermeister Gerhard Jauernig. Ziel ist es, in den kommenden Jahren eine energieautarkere Stadt zu werden.

Bei dieser Frage kommen nun die Stadtwerke ins Spiel. Hier wird schon seit Jahren mit dem Gedanken gespielt, wie vorhandene Energieressourcen  der Kläranlage sinnvoll und wirtschaftlich eingesetzt werden können. Wie Johann Stelzle, Vorstand der Stadtwerke erläutert, betreiben die Stadtwerke derzeit auf der Kläranlage mehrere Blockheizkraftwerke die zum einen Strom für den Betrieb der Kläranlage und zum anderen Wärme für die Beheizung der Faultürme produzieren. Die Anlage wird mit Klärgas betrieben, das beim Prozess der Klärschlammausfaulung gewonnen wird. Und nun wird es interessant: Die aus diesem Vorgang gewonnene Gasmenge ist mittlerweile so groß, dass bei der Stromerzeugung mehr Wärme produziert wird, als auf der Kläranlage benötigt wird.

„Wir können diese Überschusswärme zur Wärmeversorgung für Objekte in der näheren Umgebung nutzen“, so Stelzle. „Derzeit prüfen wir, welche Infrastrukturmaßnahmen erforderlich sind, um eine größtmögliche Wärmeversorgung des Gebietes anbieten zu können“. „Mit dem Projekt könnten wir den Einstieg in die Wärmeversorgung schaffen, freuen sich Lothar Böck, der kaufmännische Leiter und Ludwig Biller, Energieingenieur bei den Stadtwerken Günzburg.

Laut Oberbürgermeister Jauernig könnten die eigenen SWG sogar noch einen Schritt weiter gehen: derzeit wird das gereinigte Abwasser der Kläranlage auch in den Wintermonaten mit einer Temperatur von rund 12 Grad Celsius in die Donau eingeleitet. Mit einer entsprechenden Wärmepumpe soll dabei mittelfristig zusätzlich Wärme gewonnen werden. Ziel ist es, künftige Bauvorhaben im benachbarten Auweg mit dieser umweltfreundlich erzeugten Wärme zu versorgen. Der Vorteil hierbei liegt in der unmittelbaren Nähe des Gebietes zur Kläranlage.

Auch der Verwaltungsrat begleitet das Thema sehr positiv. „Hier wird im Kleinen ein großer Beitrag für unseren Klimaschutz vor Ort getan, mehr als über die Gesetzgebung derzeit generiert werden kann. Zusätzliche , fossile Brennstoffe werden, nach derzeitigem Stand, nicht notwendig sein“, ist Oberbürgermeister Jauernig begeistert, der gleichzeitig auch Vorsitzender des Verwaltungsrates der Stadtwerke ist. „Wir haben auch schon erste Kontakte mit Investoren von Bauvorhaben geknüpft, die von der Idee einer Wärmeversorgung erfreut sind“, so Jauernig.

Stadtwerke und Stadt ziehen hier gemeinsam an einem Strang. Dies könnte nach Auffassung von Oberbürgermeister Jauernig ein Modellprojekt werden, das deutschlandweiten Vorbildcharakter hat.