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Weltwassertag 2021 am 22.03.2020

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Weltwassertag

Stadtwerke Günzburg und OB planen die Wasserversorgung von morgen

Motto des Weltwassertags „Wert des Wassers“ spielt eine zentrale Rolle

Günzburg. Der diesjährige Weltwassertag beschäftigt sich mit dem „Wert des Wassers“. Grund genug, sich auch vor Ort mit dem Thema zu beschäftigen. Der Weltwassertag erinnert alljährlich an die große Bedeutung des Wassers. Er ist ein Ergebnis der Weltkonferenz „Umwelt und Entwicklung“ 1992 in Rio de Janeiro und wird seit 1993 aufgrund einer Resolution der Generalversammlung der Vereinten Nationen jährlich am 22. März begangen. In diesem Jahr steht er unter dem Leitthema “Wert des Wassers”. Die Stadtwerke Günzburg tragen täglich dazu bei, dass Wasser rund um die Uhr zur Verfügung steht. Damit dies so bleibt, wird in Günzburg an die Zukunft gedacht.

Die Große Kreisstadt Günzburg wächst stetig. Aktuell nimmt sie Kurs auf 23.000 Einwohner, plant im Rahmen der Stadtentwicklung weitere Neubaugebiete, lebt das Prinzip der Nachverdichtung in der Innenstadt und erfährt bei jüngeren wie älteren Bürgern als Wohn- und Lebensort dadurch eine immer höhere Wertschätzung. Alleine in den zurückliegenden Jahren wurden durch die Ausweisung von Neubaugebieten in Denzingen, Nornheim, der Weststadt und Riedhausen sowie der Umwandlung von Industriebrachen in Wohnquartiere im Innenstadtbereich für über 1.000 Menschen Wohnraum geschaffen. Mit den derzeitigen Planungen der Stadtverwaltung und des Stadtrates im Bereich des Auwegs, in Wasserburg, im Birket sowie der Fortsetzung der Bautätigkeit im Innenstadtkern wird in den kommenden Jahren systematisch weiteres Angebot für Bauen und Wohnen erfolgen. Zudem, so Oberbürgermeister Gerhard Jauernig, zeichnet sich bereits jetzt ab, dass im industriellen und gewerblichen Bereich, aber auch durch die bereits spürbare Klimaveränderung für die kommenden Jahrzehnte mit einem steigenden Wasserbedarf in Günzburg zu rechnen sei. Günzburg, so Jauernig, sei im Hinblick auf die Versorgungssicherheit mit Trinkwasser gegenüber Privathaushalten und Industrie bestens aufgestellt – dies soll und wird so bleiben. Aus diesem Grund haben Oberbürgermeister Gerhard Jauernig und der Vorstand der Stadtwerke Günzburg KU (SWG), Lothar Böck, dem Verwaltungsrat des Kommunalunternehmens vorgeschlagen, ein Strukturkonzept zu erarbeiten, welches auf die nächsten Jahrzehnte ausgerichtet wird. Städtebauliche Perspektiven, gesellschaftliche Veränderungen und Umweltfaktoren werden damit nach Auskunft des Oberbürgermeisters miteinfließen. Bereits bis Ende des Jahres soll ein Maßnahmenkatalog zu Papier gebracht werden.

Die Versorgung mit Trinkwasser in bester Qualität und die zuverlässige Entsorgung von Abwasser müssen jederzeit verlässlich funktionieren. Auch in Krisenzeiten. Darauf verlassen sich die Kunden, einfach alle: Verbraucher, Gewerbe, Industrie und Landwirtschaft. „Weil Infrastrukturen der Daseinsvorsorge für Generationen gebaut sind, gehört es zu unserem Job, permanent im Vorsorge-Modus zu sein. Wir investieren frühzeitig in Maßnahmen, die unsere Wasserversorgung in Günzburg in kommunaler Hand sicherstellen“, erklärt Oberbürgermeister Gerhard Jauernig, der gleichzeitig Verwaltungsratsvorsitzender der SWG ist.

„Wasser ist keine Handelsware, sondern ein empfindliches Allgemeingut, das entsprechend behandelt werden muss. Wir haben uns sehr daran gewöhnt, dass wasserwirtschaftliche Systeme und Infrastrukturen einfach vorhanden sind und funktionieren. Zumeist verborgen, versteckt unter der Erde, sind diese Infrastrukturen aber auch ein bedeutender Vermögenswert der Bürgerinnen und Bürger einer Kommune. Sie sind ein zuverlässiger ‚Schatz unter der Straße‘“, sagt Lothar Böck, Vorstand der SWG.

Man braucht keinen Blick in die Glaskugel um zu erkennen, dass vor dem Hintergrund klimatischer Veränderungen, wie beispielsweise länger anhaltende Trockenperioden und Starkregenereignisse und demografischer Veränderungen die bestehenden Infrastrukturen weiterzuentwickeln sind. Dabei muss auch immer die Bezahlbarkeit für die Bürgerinnen und Bürger im Blick bleiben. Dafür sorgt letztlich auch der Gesetzgeber. Wesentlich dabei ist, dass dies alles Aufgabe einer kommunalen Daseinsvorsorge bleibt.

Damit man auf diese Versorgungssicherheit auch in Zukunft bauen kann, denken die Stadtwerke Günzburg zusammen mit Ihrem Verwaltungsrat schon heute an die Zukunft. Mit der Erstellung eines Strukturkonzeptes sollen die Versorgungsstrukturen (Brunnen, Aufbereitungsanlagen, Hochbehälter, Leitungsnetz) für den künftigen Wasserbedarf der Stadt auf die nächsten Jahrzehnte ausgerichtet werden. Dabei werden Parameter wie Einwohnerzahlen, Bedarfsentwicklungen im industriellen und gewerblichen Bereich, aber auch Einflussfaktoren wie Klimaveränderungen oder die Altersstruktur der vorhandenen Anlagen betrachtet.

Aufgrund dieser Analysen soll voraussichtlich bis Jahresende ein Maßnahmenkatalog entwickelt werden, welche Schritte in den kommenden Jahren erforderlich werden, um die Stadt, Ihre Einwohner und Unternehmen auch in Zukunft sicher mit Wasser versorgen zu können. Die daraus resultierenden Investitionen werden Geld kosten. Eines ist jedoch klar: der Wert des Wassers ist nicht in Geld zu messen.

 

https://tagdeswassers.vku.de/

 

Wasserzählerablesung

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Wasserzählerablesung

Sehr geehrte Kunden, vielen Dank für die bereits an uns gemeldeten Zählerstände.

Sollten Sie uns den Zählerstand Ihres Wasserzählers noch nicht mitgeteilt haben, bitten wir darum dies bis zum 31.12.2020 den Stadtwerken zu melden.

Den Zählerstand können Sie mit den verteilten Postkarten, per E-Mail an wasser@stadtwerke-guenzburg.de oder über unsere Homepage www.stadtwerke-guenzburg.de übermitteln. Wichtig ist dabei die Angabe Ihres Namens, Anschrift und der Zählerstand.

Nicht gemeldete Zählerstände müssen von uns zum Stichtag 31.12.2020 geschätzt werden.

Wir bedanken uns schon jetzt für Ihre Mitarbeit,

und wünschen Ihnen ein gesundes Weihnachtsfest!

Ihre Stadtwerke Günzburg

 

 

 

 

Erreichbarkeit der Stadtwerke

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Die Bundessregierung hat am 13. Dezember weiterreichende Schutzmaßnahmen im Zuge der Corona-Pandemie beschlossen.

Aufgrund dessen sind die Stadtwerke vorerst bis zum 10. Januar 2021 nur noch telefonisch oder per Email erreichbar. Wir bitten Sie hierfür um Verständnis, dass wir persönliche Termine / Vorsprachen vorerst nicht mehr anbieten. Nutzen Sie bitte die jederzeit bestehende Möglichkeit des telefonischen oder E-Mailkontaktes. Auf diesem Wege stehen wir Ihnen nach wie vor jederzeit zur Verfügung.

Die Erreichbarkeit in dringenden Fällen wie z. B. Rohrbrüchen ist ebenfalls nach wie vor über unsere Bereitschaftsnummern gegeben:

Wasserwerk:                    0176/10149619

Kläranlage:                       0176/10149621

Die Verwaltung ist zu den bekannten Geschäftszeiten unter der Rufnummer 08221/36716 oder über die Mailadresse: info@stadtwerke-guenzburg.de zu erreichen.

In unser aller Interesse danken wir Ihnen für Ihr Verständnis und wünschen Ihnen alles Gute; bleiben Sie gesund!

Ihre Stadtwerke Günzburg KU

 

Gute Nachrichten für Bubesheim: Günzburger Wasser für die Nachbarkommune Vertragsunterzeichnung bei den Stadtwerken

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Jetzt ist es amtlich und besiegelt. Bubesheims Wasserversorgung ist für deren Bürger gesichert: die Stadtwerke Günzburg KU (SWG) beliefern den Ort künftig offiziell. Bereits im Sommer haben die SWG der Gemeinde im Rahmen einer Notversorgung Nachbarschaftshilfe geleistet, nachdem Leipheim aufgrund des Donauhochwassers über einen bestehenden Notverbund kein Wasser mehr nach Bubesheim leiten konnte.
Die nicht umfassend gesicherte Wasserversorgung steht in Bubesheim schon seit Jahren immer wieder auf der Tagesordnung (GZ berichtete). „Der Vertrag mit den SWG beendet nun für Bubesheim das leidige Thema und gewährleistet die sichere Wasserversorgung“, erklärt Walter Sauter, Bürgermeister von Bubesheim. Bubesheim muss zunächst neue Trinkwasseranlagen (Behälter, Aufbereitung, Pumpwerk usw.) bauen, um dann die eigenen Brunnen wieder in Betrieb nehmen zu können. Die Stadtwerke, so deren Verwaltungsratsvorsitzender OB Gerhard Jauernig liefern zukünftig die fehlende Menge zur Vollversorgung von ca. 15.000 m³ pro Jahr dazu. Voraussichtlich im Frühjahr 2020 wird entlang der Staatsstraße Günzburg-Bubesheim eine neue Verbindungsleitung für die Wasserlieferung gebaut, so der OB. Bubesheim baut die Leitung und trägt die Kosten für die mit dem Anschluss zusammenhängende Infrastruktur. Derzeit werden in Günzburg jährlich rund 2,3 Mio. Kubikmeter Wasser geliefert.
„Nachdem die Gemeinde Bubesheim und die Stadtwerke schon seit fast 20 Jahren sehr erfolgreich im Bereich der Abwasserbeseitigung zusammenarbeiten, freuen wir uns, jetzt auch bei der lebenswichtigen Trinkwasserversorgung Hand in Hand zu arbeiten“, sagte Oberbürgermeister Gerhard Jauernig bei der Vertragsunterzeichnung. Aus Sicht des OB ergibt sich aus dem unterzeichneten Vertragswerk und der damit einhergehenden Kooperation eine echte Win-win-Situation für beide Seiten. Die Gemeinde Bubesheim erfährt zukünftig Versorgungssicherheit mit bester Qualität zu günstigen Konditionen – die Stadtwerke Günzburg als 100-prozentiges Kommunalunternehmen der Stadt erhöhen ihre Wirtschaftlichkeit. Das ausgehandelte Vertragswerk sei fair und im besten interkommunalen Sinne verhandelt, so die beiden Rathauschefs Walter Sauter und Gerhard Jauernig.

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Der große Wassercheck

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Hohe Trinkwasserqualität in Günzburg
Stadtwerke Günzburg testen Trinkwasser aus dem Hahn regelmäßig

Trinkwasser aus dem Hahn hat in Günzburg eine anerkannt hohe Qualität. Es kann bedenkenlos getrunken werden, da es den strengen Anforderungen der deutschen Trinkwasserverordnung entspricht. Wir lassen unser Wasser regelmäßig von einem anerkannten, zertifizierten Labor untersuchen und stehen den Kunden zu allen aktuellen Fragen der Wasserqualität zur Verfügung.
Das sehr hohe Trinkwasserqualitäts-Niveau in Deutschland wird auch durch die staatlichen Behörden bestätigt: Dies zeigen die offiziellen Berichte von Umweltbundesamt und Bundesgesundheitsministerium. Sie vergeben regelmäßig die Note gut bis sehr gut für das Trinkwasser aus dem Hahn. Die hohen Investitionen für Wasserversorgungsanlagen, Netze und für den Trinkwasser-Ressourcenschutz tragen zu diesem Erfolg maßgeblich bei. „Trinkwasser ist und bleibt ein sicheres und qualitativ hochwertiges Lebensmittel. Kaum ein anderes Lebensmittel wird so streng überwacht wie Trinkwasser aus dem Hahn“, betont Johann Stelzle, Vorstand der Stadtwerke Günzburg.
Die deutsche Trinkwasser-Verordnung gehört zu den strengsten Regelwerken weltweit. Die Festlegung, auf welche Stoffe das Trinkwasser gemäß dieser Verordnung regelmäßig getestet werden muss, ist Ergebnis eines intensiven Forschungs- und Diskussionsprozesses der staatlichen Behörden, die dabei auf neueste medizinische Erkenntnisse und wissenschaftlichen Sachverstand zurückgreifen. Gemeinsam mit den Wasserversorgern beobachten Umweltbundesamt, Gesundheitsämter und wissenschaftliche Institute kontinuierlich die Entwicklungen im Bereich der Gewässerqualität sowie der Trinkwasserqualität.
Das Umweltbundesamt hat Arzneimittelspuren, die vereinzelt in deutschen Trinkwässern gefunden werden, nicht als Gesundheitsgefahr für den Menschen bewertet – auch wenn sie grundsätzlich unerwünscht sind. Spuren von Arzneimitteln und ihren Abbauprodukten gelangen durch die Ausscheidung unseres Körpers und durch nicht ordnungsgemäß über die Toilette oder Spüle entsorgte Medikamente in den natürlichen Wasserkreislauf. Jeder Einzelne kann hier zur Vorbeugung beitragen, indem er insgesamt kritischer und maßvoller mit Arzneimitteln umgeht und unverbrauchte Tabletten und flüssige Arzneimittel umweltverträglich in der Apotheke oder den Müll entsorgt.
„Die Kläranlage in Günzburg und auch in ganz Deutschland sind auf einem technisch hervorragenden Stand. Allerdings können sie nicht alle Inhaltsstoffe von Medikamenten aus dem Abwasser filtern. Die dafür notwendige Nachrüstung der Anlagen wäre sehr aufwendig und sehr teuer. Einige Wirkstoffe von Medikamenten wurden in den letzten Jahren in Oberflächengewässern wie Bächen, Flüssen oder Seen festgestellt. Für den Menschen sind diese Rückstände nach bisherigen Erkenntnissen aufgrund der minimalen Konzentrationen nicht gefährlich. Damit das auch in Zukunft so bleibt, sollten wir gemeinsam alles tun, um die Belastung des Wasserkreislaufs so gering wie möglich zu halten. Jede Tablette und jeder Tropfen Arznei, die nicht in die Toilette, in den Ausguss und damit ins Abwasser gelangen, entlasten unsere Gewässer“, erläutert Stelzle.
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