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Weichenstellung für die Zukunft der Wasserversorgung in Günzburg

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Stadtwerke reagieren mit Bestandsanalyse, Zukunftsprognose und Investitionen auf
den Bevölkerungszuwachs und gestiegenen Wasserbedarf in Günzburg
Für die meisten Menschen in Deutschland ist es selbstverständlich, mit der Öffnung
Ihres Wasserhahns in der Küche sofort auf sauberes Trinkwasser zurückgreifen zu
können. Dass dies nicht überall der Fall ist, belegen jüngste Beispiele aus einzelnen Gemeinden
im Landkreis Günzburg (die Günzburger Zeitung berichtete). Durch Verunreinigungen
war und ist es den Bürgerinnen und Bürgern dort oft über einen längeren Zeitraum hinweg
nicht möglich, sauberes Trinkwasser für den Gebrauch zu entnehmen. In der Großen
Kreisstadt kennt man diese Probleme bislang nicht. Damit dies auch für die kommenden
Jahre und Jahrzehnte so bleibt, haben Oberbürgermeister Gerhard Jauernig, der zugleich
Verwaltungsratsvorsitzender der Stadtwerke ist, sowie deren Vorstand Lothar Böck das Ziel,
bereits heute die Weichen für die Zukunft zu stellen. Bei der jüngsten Verwaltungsratssitzung
des städtischen Kommunalunternehmens wurden die Stadtwerke ermächtigt, entsprechende
Planungsschritte einzuleiten und einschlägige Aufträge zu vergeben. Rund zehn Millionen
Euro Investitionsvolumen sollen damit einhergehen.
Die Stadt Günzburg erlebt in den zurückliegenden Jahren einen gewaltigen Bevölkerungszuwachs
und einen steigenden Bedarf an Wasser, der auch durch die gewerbliche Entwicklung
auf dem Gemarkungsgebiet der Kreisstadt bedingt ist. Im Hinblick auf diese Entwicklung
sowie dem spürbaren Bevölkerungswachstum ist es nach Ansicht von Oberbürgermeister
Gerhard Jauernig jetzt erforderlich, die Kapazitäten rechtzeitig und vorausschauend an künftige
Bedarfe anzupassen. Da diese Anpassungen nicht von heute auf morgen realisiert werden
können, haben die Stadtwerke zusammen mit ihrem Verwaltungsratsvorsitzenden den
Blick in die Zukunft gerichtet und gemeinsam ein Konzept erarbeitet, das die Entwicklung der
Wasserversorgung in Günzburg in den nächsten 20 Jahren berücksichtigt. Dabei wurden
ausgehend von einer Bestandsanalyse entsprechende Zukunftsprognosen errechnet, die
auch die kontinuierliche Weiterentwicklung des Stadtgebietes beinhalten. Daraus, so der
Oberbürgermeister in einem Pressegespräch, ergeben sich künftige Wasserbedarfe, die mittels
entsprechender baulicher Maßnahmen bereitgestellt werden müssen. Es sei dabei auch
der Neubau einer nachhaltigen Brunnenanlage vorgesehen, welche voraussichtlich im Bereich
des Nauwaldes nördlich der Donau entstehen solle, ergänzt Gerhard Jauernig. In diesem
Zusammenhang wird das bestehende Wasserschutzgebiet überprüft und bei Bedarf
angepasst. Ein solches wasserrechtliches Verfahren ist laut Aussage des Vorstandes der
SWG, Lothar Böck, sehr vielschichtig. Dabei werden geologische, aber auch äußere Einflüsse,
zum Beispiel durch Dritte, auf das Gebiet untersucht. Klimatische Veränderungen durch
Starkregenereignisse oder längere Trockenperioden spielen dabei ebenso eine Rolle.
Grundsätzlich sieht die gesetzliche Grundlage dabei eine Vorrangigkeit von Wasserschutzgebieten
zur Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser und anderen Nutzungen vor.
Um die Trinkwasserversorgung Günzburgs für die kommenden Jahrzehnte neu auszurichten,
stehen laut Lothar Böck zudem Investitionen für die Anbindung eines neuen Brunnens
an die Aufbereitungstechnik sowie die Anpassung derselben an. In einem weiteren Schritt
müssen sodann die Hochbehälterkapazitäten um eine weitere Speicheranlage von rund
5.000 m³ (bisherige Speicherkapazität 7.000 m³) erweitert werden. Die Speicherkapazitäten
orientieren sich an den Höchsttagesbedarfen zu Spitzenzeiten.
Wie Gerhard Jauernig in einem Pressegespräch weiter ausführt, können die jeweils erforderlichen
Maßnahmen immer nur schrittweise und unter Aufrechterhaltung des laufenden Betriebes
erfolgen. Dies, so der Oberbürgermeister, zeigt die Notwendigkeit einer langfristigen
Strategie und eines abgestimmten Planungshorizontes auf. Das gesamte Investitionsvolumen
ist aus heutiger Sicht mit über zehn Millionen Euro angesetzt. Nicht eingerechnet sind
dabei die Baumaßnahmen im Leitungsnetz, die bereits heute bei jährlich bis zu rund 1,5 Millionen
Euro liegen.
„Zurzeit fördern die Stadtwerke durchschnittlich 2,5 Millionen Kubikmeter Frischwasser jährlich.
Diese Fördermengen aus den verschiedenen Grundwasserschichten müssen vom
Wasserwirtschaftsamt genehmigt werden. Gefördert wird aus unterschiedlichen, sogenannten
Grundwasserstockwerken aus Tiefen von 6 Metern, 80 Metern bis zu Tiefen von 260
Metern“, erläutert der Stadtwerke-Vorstand.
„Die Anlagen unseres Wasserwerkes befinden sich an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr in
Betrieb, um den Haushalten und Abnehmern jederzeit bestes Trinkwasser zur Verfügung
stellen zu können. Trinkwasser ist das Lebensmittel schlechthin und unterliegt höchsten
Qualitätskontrollen“, so Böck. Wie wichtig eine geordnete Trinkwasserversorgung für eine
Stadt ist, zeigt sich meistens erst dann, wenn im Zuge von Rohrbrüchen kurzfristig Ausfälle
entstehen. Damit diese so schnell als möglich behoben werden können, sorgen zehn Mitarbeitende
des Wasserwerkes stets dafür, das umfangreiche Leitungsnetz und die vielen technischen
Anlagen zu warten, zu unterhalten und zu erneuern – auch wenn es zu Störungen in
der Nacht oder an Sonn- und Feiertagen kommt.
Die Stadtwerke Günzburg sind aktuell für die Versorgung des Stadtgebietes und aller sieben
Stadtteile verantwortlich. Dazu betreiben sie verteilt über das Stadtgebiet verschiedene
Brunnen, Aufbereitungs- und Drucksteigerungsanlagen sowie Hochbehälter. Das Leitungsnetz,
in dessen Unterhalt laut dem Oberbürgermeister seit vielen Jahren regelmäßig viel
Geld investiert wird, versorgt ca. 5.500 Grundstücke. Neben Privathaushalten sowie Gewerbe-
und Industrieunternehmen werden auch öffentliche Versorgungseinrichtungen beliefert.
Zudem erhalten verschiedene Umlandgemeinden Wasserlieferungen aus dem Stadtgebiet.
„Diskussionen über die Liberalisierung oder gar Privatisierung von Wasserversorgungsunternehmen
zugunsten privatwirtschaftlicher Interessen, wie sie in den vergangenen Jahren immer
wieder aufgeflammt sind oder im europäischen Ausland zu beobachten waren, haben in
unserer Gesellschaft nichts zu suchen. Die Trinkwasserversorgung muss daher auch in Zukunft
als Einrichtung der öffentlichen Daseinsvorsorge in kommunaler Hand bleiben“, betonen
Oberbürgermeister Jauernig und Stadtwerke-Vorstand Böck.
„Um die Bürgerinnen und Bürger, unsere Kunden, auch über das Jahr 2040 hinaus zu top
Konditionen und in bester Qualität mit dem Lebensmittel Wasser zu beliefern, werden wir mit
der Bestandsanalyse, der Zukunftsprognose und den Baumaßnahmen in den kommenden
Jahren dafür sorgen, die größtmögliche Sicherheit für eine nachhaltige Wasserversorgung zu
schaffen“, so Vorstand Lothar Böck und Oberbürgermeister Gerhardt Jauernig übereinstimmend.

2022 01 13 Weichenstellung für die Zukunft der Wasserversorgung in Günzb.._
Bildunterschrift: Der Vorstand der Stadtwerke Lothar Böck und Verwaltungsratsvorsitzender
der SWG Gerhard Jauernig (v. l. n. r.) denken schon heute für Sie an morgen und präsentieren
im Trinkwasserbehälter im Birket ihre Pläne für die Zukunft der Wasserversorgung
in Günzburg.
Foto: Carmen Willer/Stadt Günzburg

Härteres Trinkwasser in Günzburg-Riedhausen

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Presseinformation der Landeswasserversorgung

Abgabe härteren Trinkwassers in Günzburg-Riedhausen zwischen 27. September und 01. Oktober 2021

Grund ist ein Probebetrieb der Notversorgungspumpe im Förderwerk Niederstotzingen

Stuttgart, 22.09.2021. Die Landeswasserversorgung wird in der Zeit vom 27.09.21 (11.00 Uhr) bis voraussichtlich 01.10.21 (08.00 Uhr) einen Probebetrieb der Notversorgungspumpe im Förderwerk Niederstotzingen durchführen. Infolgedessen wird sich im genannten Zeitraum in Günzburg-Riedhausen die Trinkwasserhärte auf über 14 Grad deutscher Härte (°dH) erhöhen. Ab voraussichtlich 01.10.21 wird wieder das weichere Trinkwasser fließen. Die Belieferung von Günzburg-Riedhausen mit Trinkwasser erfolgt auch während der Probe im Normalversorgungsbetrieb.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte telefonisch an Tobias Stämpfle von der Landeswasserversorgung: 07345 9638-2115.

Unter der Donau durch

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Parallel zur Donaubrücke an der B 16 läuft derzeit eine außergewöhnliche Baumaßnahme. Dort werden unter der Flußsohle der Donau im Bereich zwischen der Flußmeisterstelle und dem Auweg drei Versorgungsleitungen verlegt. Die Stadtwerke Günzburg sowie die Strom- und Gasnetzgesellschaften Günzburg mit ihren Pächtern LEW Verteilnetz GmbH und erdgas schwaben gmbh haben sich hier zusammengeschlossen und bündeln drei Einzelmaßnahmen zu einer Gemeinschaftsaktion. Dadurch entstehen Synergien, die sich letztlich auch in den Baupreisen bemerkbar machen, äußert sich auch Günzburgs Oberbürgermeister Gerhard Jauernig.

Die Stadtwerke bauen eine neue Wasserleitung DN 300 als Ersatz einer alten Leitung auf der Ostseite der Donaubrücke, erläutert Lothar Böck, Vorstand der Stadtwerke Günzburg KU. Die Strom- und Gasnetzgesellschaften sichern durch zusätzliche Leitungen bzw. Leerohre für mittelfristig erforderliche Leitungen die Versorgung im Industriegebiet nördlich der Donau ab, informieren Thomas Miller von den Lechwerken und Martin Wosnitza von Erdgas Schwaben. Insgesamt wird dadurch die Versorgungsstruktur zwischen den Gebieten nördlich und südlich der Donau verstärkt.

Verlegt werden die Leitungen mittels des sogenannten Spülbohrverfahrens. „Zunächst werden diese einzeln unter der Donau durchgespült, danach erfolgen die entsprechenden Einbindungen in das vorhandene Leitungsnetz und der Einzug des Medienrohres der Stromnetzgesellschaft Günzburg“, so Alexander Heidel von der ausführenden Baufirma.

Der Anliegerverkehr für den Auweg wird dabei so geregelt, dass eine halbseitige Befahrbarkeit auf Höhe der Baumaßnahme möglich ist. Der Fahrradverkehr im Bereich der Flußmeisterstelle wird kleinräumig umgeleitet.

Nutzung der B 16 Sperrung

Im Zuge der B 16 Sperrung nutzen die Stadtwerke Günzburg in den nächsten Wochen zudem den Zeitraum, um im Bereich zwischen der Zufahrt Kläranlage und der Einmündung Auweg eine weitere Versorgungsleitung einzubauen. Der Anliegerverkehr in den Auweg sowie zur Kläranlage ist gewährleistet.

Donaudüker

Am Nordufer der Donau ankommendes, unter der Donau durchgespültes und durchgezogenes Wasserleitungsrohr DN 300. Auf dem Bild v. l. n. r.: Lothar Böck / Stadtwerke Günzburg, Alexander Heidel / ausführende Baufirma, Martin Wosnitza / Erdgas Schwaben, Thomas Miller / LEW. Bildquelle: Stadtwerke Günzburg KU

Weltwassertag 2021 am 22.03.2020

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Weltwassertag

Stadtwerke Günzburg und OB planen die Wasserversorgung von morgen

Motto des Weltwassertags „Wert des Wassers“ spielt eine zentrale Rolle

Günzburg. Der diesjährige Weltwassertag beschäftigt sich mit dem „Wert des Wassers“. Grund genug, sich auch vor Ort mit dem Thema zu beschäftigen. Der Weltwassertag erinnert alljährlich an die große Bedeutung des Wassers. Er ist ein Ergebnis der Weltkonferenz „Umwelt und Entwicklung“ 1992 in Rio de Janeiro und wird seit 1993 aufgrund einer Resolution der Generalversammlung der Vereinten Nationen jährlich am 22. März begangen. In diesem Jahr steht er unter dem Leitthema “Wert des Wassers”. Die Stadtwerke Günzburg tragen täglich dazu bei, dass Wasser rund um die Uhr zur Verfügung steht. Damit dies so bleibt, wird in Günzburg an die Zukunft gedacht.

Die Große Kreisstadt Günzburg wächst stetig. Aktuell nimmt sie Kurs auf 23.000 Einwohner, plant im Rahmen der Stadtentwicklung weitere Neubaugebiete, lebt das Prinzip der Nachverdichtung in der Innenstadt und erfährt bei jüngeren wie älteren Bürgern als Wohn- und Lebensort dadurch eine immer höhere Wertschätzung. Alleine in den zurückliegenden Jahren wurden durch die Ausweisung von Neubaugebieten in Denzingen, Nornheim, der Weststadt und Riedhausen sowie der Umwandlung von Industriebrachen in Wohnquartiere im Innenstadtbereich für über 1.000 Menschen Wohnraum geschaffen. Mit den derzeitigen Planungen der Stadtverwaltung und des Stadtrates im Bereich des Auwegs, in Wasserburg, im Birket sowie der Fortsetzung der Bautätigkeit im Innenstadtkern wird in den kommenden Jahren systematisch weiteres Angebot für Bauen und Wohnen erfolgen. Zudem, so Oberbürgermeister Gerhard Jauernig, zeichnet sich bereits jetzt ab, dass im industriellen und gewerblichen Bereich, aber auch durch die bereits spürbare Klimaveränderung für die kommenden Jahrzehnte mit einem steigenden Wasserbedarf in Günzburg zu rechnen sei. Günzburg, so Jauernig, sei im Hinblick auf die Versorgungssicherheit mit Trinkwasser gegenüber Privathaushalten und Industrie bestens aufgestellt – dies soll und wird so bleiben. Aus diesem Grund haben Oberbürgermeister Gerhard Jauernig und der Vorstand der Stadtwerke Günzburg KU (SWG), Lothar Böck, dem Verwaltungsrat des Kommunalunternehmens vorgeschlagen, ein Strukturkonzept zu erarbeiten, welches auf die nächsten Jahrzehnte ausgerichtet wird. Städtebauliche Perspektiven, gesellschaftliche Veränderungen und Umweltfaktoren werden damit nach Auskunft des Oberbürgermeisters miteinfließen. Bereits bis Ende des Jahres soll ein Maßnahmenkatalog zu Papier gebracht werden.

Die Versorgung mit Trinkwasser in bester Qualität und die zuverlässige Entsorgung von Abwasser müssen jederzeit verlässlich funktionieren. Auch in Krisenzeiten. Darauf verlassen sich die Kunden, einfach alle: Verbraucher, Gewerbe, Industrie und Landwirtschaft. „Weil Infrastrukturen der Daseinsvorsorge für Generationen gebaut sind, gehört es zu unserem Job, permanent im Vorsorge-Modus zu sein. Wir investieren frühzeitig in Maßnahmen, die unsere Wasserversorgung in Günzburg in kommunaler Hand sicherstellen“, erklärt Oberbürgermeister Gerhard Jauernig, der gleichzeitig Verwaltungsratsvorsitzender der SWG ist.

„Wasser ist keine Handelsware, sondern ein empfindliches Allgemeingut, das entsprechend behandelt werden muss. Wir haben uns sehr daran gewöhnt, dass wasserwirtschaftliche Systeme und Infrastrukturen einfach vorhanden sind und funktionieren. Zumeist verborgen, versteckt unter der Erde, sind diese Infrastrukturen aber auch ein bedeutender Vermögenswert der Bürgerinnen und Bürger einer Kommune. Sie sind ein zuverlässiger ‚Schatz unter der Straße‘“, sagt Lothar Böck, Vorstand der SWG.

Man braucht keinen Blick in die Glaskugel um zu erkennen, dass vor dem Hintergrund klimatischer Veränderungen, wie beispielsweise länger anhaltende Trockenperioden und Starkregenereignisse und demografischer Veränderungen die bestehenden Infrastrukturen weiterzuentwickeln sind. Dabei muss auch immer die Bezahlbarkeit für die Bürgerinnen und Bürger im Blick bleiben. Dafür sorgt letztlich auch der Gesetzgeber. Wesentlich dabei ist, dass dies alles Aufgabe einer kommunalen Daseinsvorsorge bleibt.

Damit man auf diese Versorgungssicherheit auch in Zukunft bauen kann, denken die Stadtwerke Günzburg zusammen mit Ihrem Verwaltungsrat schon heute an die Zukunft. Mit der Erstellung eines Strukturkonzeptes sollen die Versorgungsstrukturen (Brunnen, Aufbereitungsanlagen, Hochbehälter, Leitungsnetz) für den künftigen Wasserbedarf der Stadt auf die nächsten Jahrzehnte ausgerichtet werden. Dabei werden Parameter wie Einwohnerzahlen, Bedarfsentwicklungen im industriellen und gewerblichen Bereich, aber auch Einflussfaktoren wie Klimaveränderungen oder die Altersstruktur der vorhandenen Anlagen betrachtet.

Aufgrund dieser Analysen soll voraussichtlich bis Jahresende ein Maßnahmenkatalog entwickelt werden, welche Schritte in den kommenden Jahren erforderlich werden, um die Stadt, Ihre Einwohner und Unternehmen auch in Zukunft sicher mit Wasser versorgen zu können. Die daraus resultierenden Investitionen werden Geld kosten. Eines ist jedoch klar: der Wert des Wassers ist nicht in Geld zu messen.

 

https://tagdeswassers.vku.de/

 

Wasserzählerablesung

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Wasserzählerablesung

Sehr geehrte Kunden, vielen Dank für die bereits an uns gemeldeten Zählerstände.

Sollten Sie uns den Zählerstand Ihres Wasserzählers noch nicht mitgeteilt haben, bitten wir darum dies bis zum 31.12.2020 den Stadtwerken zu melden.

Den Zählerstand können Sie mit den verteilten Postkarten, per E-Mail an wasser@stadtwerke-guenzburg.de oder über unsere Homepage www.stadtwerke-guenzburg.de übermitteln. Wichtig ist dabei die Angabe Ihres Namens, Anschrift und der Zählerstand.

Nicht gemeldete Zählerstände müssen von uns zum Stichtag 31.12.2020 geschätzt werden.

Wir bedanken uns schon jetzt für Ihre Mitarbeit,

und wünschen Ihnen ein gesundes Weihnachtsfest!

Ihre Stadtwerke Günzburg

 

 

 

 

Erreichbarkeit der Stadtwerke

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Die Bundessregierung hat am 13. Dezember weiterreichende Schutzmaßnahmen im Zuge der Corona-Pandemie beschlossen.

Aufgrund dessen sind die Stadtwerke vorerst bis zum 10. Januar 2021 nur noch telefonisch oder per Email erreichbar. Wir bitten Sie hierfür um Verständnis, dass wir persönliche Termine / Vorsprachen vorerst nicht mehr anbieten. Nutzen Sie bitte die jederzeit bestehende Möglichkeit des telefonischen oder E-Mailkontaktes. Auf diesem Wege stehen wir Ihnen nach wie vor jederzeit zur Verfügung.

Die Erreichbarkeit in dringenden Fällen wie z. B. Rohrbrüchen ist ebenfalls nach wie vor über unsere Bereitschaftsnummern gegeben:

Wasserwerk:                    0176/10149619

Kläranlage:                       0176/10149621

Die Verwaltung ist zu den bekannten Geschäftszeiten unter der Rufnummer 08221/36716 oder über die Mailadresse: info@stadtwerke-guenzburg.de zu erreichen.

In unser aller Interesse danken wir Ihnen für Ihr Verständnis und wünschen Ihnen alles Gute; bleiben Sie gesund!

Ihre Stadtwerke Günzburg KU

 

Gute Nachrichten für Bubesheim: Günzburger Wasser für die Nachbarkommune Vertragsunterzeichnung bei den Stadtwerken

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Jetzt ist es amtlich und besiegelt. Bubesheims Wasserversorgung ist für deren Bürger gesichert: die Stadtwerke Günzburg KU (SWG) beliefern den Ort künftig offiziell. Bereits im Sommer haben die SWG der Gemeinde im Rahmen einer Notversorgung Nachbarschaftshilfe geleistet, nachdem Leipheim aufgrund des Donauhochwassers über einen bestehenden Notverbund kein Wasser mehr nach Bubesheim leiten konnte.
Die nicht umfassend gesicherte Wasserversorgung steht in Bubesheim schon seit Jahren immer wieder auf der Tagesordnung (GZ berichtete). „Der Vertrag mit den SWG beendet nun für Bubesheim das leidige Thema und gewährleistet die sichere Wasserversorgung“, erklärt Walter Sauter, Bürgermeister von Bubesheim. Bubesheim muss zunächst neue Trinkwasseranlagen (Behälter, Aufbereitung, Pumpwerk usw.) bauen, um dann die eigenen Brunnen wieder in Betrieb nehmen zu können. Die Stadtwerke, so deren Verwaltungsratsvorsitzender OB Gerhard Jauernig liefern zukünftig die fehlende Menge zur Vollversorgung von ca. 15.000 m³ pro Jahr dazu. Voraussichtlich im Frühjahr 2020 wird entlang der Staatsstraße Günzburg-Bubesheim eine neue Verbindungsleitung für die Wasserlieferung gebaut, so der OB. Bubesheim baut die Leitung und trägt die Kosten für die mit dem Anschluss zusammenhängende Infrastruktur. Derzeit werden in Günzburg jährlich rund 2,3 Mio. Kubikmeter Wasser geliefert.
„Nachdem die Gemeinde Bubesheim und die Stadtwerke schon seit fast 20 Jahren sehr erfolgreich im Bereich der Abwasserbeseitigung zusammenarbeiten, freuen wir uns, jetzt auch bei der lebenswichtigen Trinkwasserversorgung Hand in Hand zu arbeiten“, sagte Oberbürgermeister Gerhard Jauernig bei der Vertragsunterzeichnung. Aus Sicht des OB ergibt sich aus dem unterzeichneten Vertragswerk und der damit einhergehenden Kooperation eine echte Win-win-Situation für beide Seiten. Die Gemeinde Bubesheim erfährt zukünftig Versorgungssicherheit mit bester Qualität zu günstigen Konditionen – die Stadtwerke Günzburg als 100-prozentiges Kommunalunternehmen der Stadt erhöhen ihre Wirtschaftlichkeit. Das ausgehandelte Vertragswerk sei fair und im besten interkommunalen Sinne verhandelt, so die beiden Rathauschefs Walter Sauter und Gerhard Jauernig.

2019_10_08_Stadtwerke_Trinkwasser_Versorgung_Bubesheim (2)

 

Der große Wassercheck

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Hohe Trinkwasserqualität in Günzburg
Stadtwerke Günzburg testen Trinkwasser aus dem Hahn regelmäßig

Trinkwasser aus dem Hahn hat in Günzburg eine anerkannt hohe Qualität. Es kann bedenkenlos getrunken werden, da es den strengen Anforderungen der deutschen Trinkwasserverordnung entspricht. Wir lassen unser Wasser regelmäßig von einem anerkannten, zertifizierten Labor untersuchen und stehen den Kunden zu allen aktuellen Fragen der Wasserqualität zur Verfügung.
Das sehr hohe Trinkwasserqualitäts-Niveau in Deutschland wird auch durch die staatlichen Behörden bestätigt: Dies zeigen die offiziellen Berichte von Umweltbundesamt und Bundesgesundheitsministerium. Sie vergeben regelmäßig die Note gut bis sehr gut für das Trinkwasser aus dem Hahn. Die hohen Investitionen für Wasserversorgungsanlagen, Netze und für den Trinkwasser-Ressourcenschutz tragen zu diesem Erfolg maßgeblich bei. „Trinkwasser ist und bleibt ein sicheres und qualitativ hochwertiges Lebensmittel. Kaum ein anderes Lebensmittel wird so streng überwacht wie Trinkwasser aus dem Hahn“, betont Johann Stelzle, Vorstand der Stadtwerke Günzburg.
Die deutsche Trinkwasser-Verordnung gehört zu den strengsten Regelwerken weltweit. Die Festlegung, auf welche Stoffe das Trinkwasser gemäß dieser Verordnung regelmäßig getestet werden muss, ist Ergebnis eines intensiven Forschungs- und Diskussionsprozesses der staatlichen Behörden, die dabei auf neueste medizinische Erkenntnisse und wissenschaftlichen Sachverstand zurückgreifen. Gemeinsam mit den Wasserversorgern beobachten Umweltbundesamt, Gesundheitsämter und wissenschaftliche Institute kontinuierlich die Entwicklungen im Bereich der Gewässerqualität sowie der Trinkwasserqualität.
Das Umweltbundesamt hat Arzneimittelspuren, die vereinzelt in deutschen Trinkwässern gefunden werden, nicht als Gesundheitsgefahr für den Menschen bewertet – auch wenn sie grundsätzlich unerwünscht sind. Spuren von Arzneimitteln und ihren Abbauprodukten gelangen durch die Ausscheidung unseres Körpers und durch nicht ordnungsgemäß über die Toilette oder Spüle entsorgte Medikamente in den natürlichen Wasserkreislauf. Jeder Einzelne kann hier zur Vorbeugung beitragen, indem er insgesamt kritischer und maßvoller mit Arzneimitteln umgeht und unverbrauchte Tabletten und flüssige Arzneimittel umweltverträglich in der Apotheke oder den Müll entsorgt.
„Die Kläranlage in Günzburg und auch in ganz Deutschland sind auf einem technisch hervorragenden Stand. Allerdings können sie nicht alle Inhaltsstoffe von Medikamenten aus dem Abwasser filtern. Die dafür notwendige Nachrüstung der Anlagen wäre sehr aufwendig und sehr teuer. Einige Wirkstoffe von Medikamenten wurden in den letzten Jahren in Oberflächengewässern wie Bächen, Flüssen oder Seen festgestellt. Für den Menschen sind diese Rückstände nach bisherigen Erkenntnissen aufgrund der minimalen Konzentrationen nicht gefährlich. Damit das auch in Zukunft so bleibt, sollten wir gemeinsam alles tun, um die Belastung des Wasserkreislaufs so gering wie möglich zu halten. Jede Tablette und jeder Tropfen Arznei, die nicht in die Toilette, in den Ausguss und damit ins Abwasser gelangen, entlasten unsere Gewässer“, erläutert Stelzle.
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