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Sanierung Trinkwasserbehälter im Wasserwerk, Heidenheimer Straße 4

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Die Stadtwerke Günzburg KU betreiben an der Heidenheimer Straße 4 ein Wasserwerk, bestehend aus einer Wasseraufbereitungsanlage, einem Trinkwasserbehälter bestehend aus zwei Wasserkammern a 550 m³ sowie Pumpen und hydraulischen Einrichtungen. Das Wasserwerk wurde 1978 errichtet und in Betrieb genommen. Die Oberflächen der Trinkwasserkammern sind entsprechend abgenutzt, sodass eine neue Beschichtung aufgebracht werden muss. Darüber hinaus muss auch die gesamte Leitungsinstallation erneuert werden.

Die Arbeiten zur Erneuerung der Behälterbeschichtung laufen derzeit. Es wird mit einer Bauzeit von 6-7 Monaten gerechnet.

Folgende Maßnahmen sind zur Instandsetzung der Oberflächen vorgesehen:

  • Oberflächenvorbehandlung durch Sandstrahlen, d.h. Abtrag der vorhanden, geschädigten Beschichtung an den Innenflächen;
  • Ertüchtigung der Dehnfugen durch geklebtes, trinkwasserzugelassenes Dehnfugenband;
  • Aufbringen einer neuen mineralischen Beschichtung
  • Kontrolle der äußeren Abdichtung gegen den Grundwasserstand;
  • Erneuerung der Leitungsinstallation des Druckstoßbehälters.

Eine der beiden Wasserkammern bleibt jeweils in Betrieb während die benachbarte Kammer saniert wird. Hierbei werden die Hygienebereiche streng getrennt.

Die Kosten für die Sanierung der Saugbehälter werden sich auf ca. 845.000 € (netto) belaufen.

Die Maßnahme ist zur Sicherung der Wasserversorgung dringend erforderlich.

Abtragen der Beschichtung in den Wasserkammern2    Abtragen der Beschichtung in den Wasserkammern1    Erneuerung der hydraulischen Anlage

Die Versorgung der Günzburger Bürger mit qualitativ hochwertigem Trinkwasser hat oberste Priorität für die Stadtwerke Günzburg. Laufende Unterhaltsmaßnahmen an unseren Anlagen sorgen dafür, dass Sie Ihr Trinkwasser ohne Bedenken aus dem Wasserhahn zapfen können.

Glas mit frischem Trinkwasser

Glas mit frischem Trinkwasser

 

 

 

Der große Wassercheck

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Hohe Trinkwasserqualität in Günzburg
Stadtwerke Günzburg testen Trinkwasser aus dem Hahn regelmäßig

Trinkwasser aus dem Hahn hat in Günzburg eine anerkannt hohe Qualität. Es kann bedenkenlos getrunken werden, da es den strengen Anforderungen der deutschen Trinkwasserverordnung entspricht. Wir lassen unser Wasser regelmäßig von einem anerkannten, zertifizierten Labor untersuchen und stehen den Kunden zu allen aktuellen Fragen der Wasserqualität zur Verfügung.
Das sehr hohe Trinkwasserqualitäts-Niveau in Deutschland wird auch durch die staatlichen Behörden bestätigt: Dies zeigen die offiziellen Berichte von Umweltbundesamt und Bundesgesundheitsministerium. Sie vergeben regelmäßig die Note gut bis sehr gut für das Trinkwasser aus dem Hahn. Die hohen Investitionen für Wasserversorgungsanlagen, Netze und für den Trinkwasser-Ressourcenschutz tragen zu diesem Erfolg maßgeblich bei. „Trinkwasser ist und bleibt ein sicheres und qualitativ hochwertiges Lebensmittel. Kaum ein anderes Lebensmittel wird so streng überwacht wie Trinkwasser aus dem Hahn“, betont Johann Stelzle, Vorstand der Stadtwerke Günzburg.
Die deutsche Trinkwasser-Verordnung gehört zu den strengsten Regelwerken weltweit. Die Festlegung, auf welche Stoffe das Trinkwasser gemäß dieser Verordnung regelmäßig getestet werden muss, ist Ergebnis eines intensiven Forschungs- und Diskussionsprozesses der staatlichen Behörden, die dabei auf neueste medizinische Erkenntnisse und wissenschaftlichen Sachverstand zurückgreifen. Gemeinsam mit den Wasserversorgern beobachten Umweltbundesamt, Gesundheitsämter und wissenschaftliche Institute kontinuierlich die Entwicklungen im Bereich der Gewässerqualität sowie der Trinkwasserqualität.
Das Umweltbundesamt hat Arzneimittelspuren, die vereinzelt in deutschen Trinkwässern gefunden werden, nicht als Gesundheitsgefahr für den Menschen bewertet – auch wenn sie grundsätzlich unerwünscht sind. Spuren von Arzneimitteln und ihren Abbauprodukten gelangen durch die Ausscheidung unseres Körpers und durch nicht ordnungsgemäß über die Toilette oder Spüle entsorgte Medikamente in den natürlichen Wasserkreislauf. Jeder Einzelne kann hier zur Vorbeugung beitragen, indem er insgesamt kritischer und maßvoller mit Arzneimitteln umgeht und unverbrauchte Tabletten und flüssige Arzneimittel umweltverträglich in der Apotheke oder den Müll entsorgt.
„Die Kläranlage in Günzburg und auch in ganz Deutschland sind auf einem technisch hervorragenden Stand. Allerdings können sie nicht alle Inhaltsstoffe von Medikamenten aus dem Abwasser filtern. Die dafür notwendige Nachrüstung der Anlagen wäre sehr aufwendig und sehr teuer. Einige Wirkstoffe von Medikamenten wurden in den letzten Jahren in Oberflächengewässern wie Bächen, Flüssen oder Seen festgestellt. Für den Menschen sind diese Rückstände nach bisherigen Erkenntnissen aufgrund der minimalen Konzentrationen nicht gefährlich. Damit das auch in Zukunft so bleibt, sollten wir gemeinsam alles tun, um die Belastung des Wasserkreislaufs so gering wie möglich zu halten. Jede Tablette und jeder Tropfen Arznei, die nicht in die Toilette, in den Ausguss und damit ins Abwasser gelangen, entlasten unsere Gewässer“, erläutert Stelzle.
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