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WÄRME.
SICHER.
SAUBER.
REGIONAL.

Unser Projekt: Fernwärme regenerativ, regional und zeitgemäß für Günzburg.

Eine clevere Verbindung.

Unsere Kläranlage an der Dillinger Straße sorgt dafür, dass aus Abwasser wieder sauberes Wasser wird. Dabei produziert sie durch den Klärprozess auf natürlichem Weg Wärme – und diese nutzen wir um Ihr Gebäude zu heizen!

Versorgungssicherheit

Mit einem Anschluss an das Wärmenetz der Stadtwerke Günzburg können Sie auf eine sichere Energieversorgung Ihres Hauses vertrauen. Die Stadtwerke Günzburg gewährleisten, dass die von Ihnen benötigte Wärme jederzeit vollumfänglich zur Verfügung steht. Unter anderem wird dies durch die Kombination mehrerer Wärmeerzeuger sichergestellt. Das Ganze auch noch zu einem großen Teil regenerativ und klimaneutral.

Platz im Keller

Eine Wärmeübergabestation braucht deutlich weniger Platz als eine Heizanlage mit gegebenenfalls Öltank oder Pelletlager. Sie gewinnen Raum, den Sie für andere Zwecke nutzen können.

Ihr Beitrag zum Klimaschutz

Mit dem Bezug von Nahwärme starten Sie Ihre persönliche Energiewende. Sie schließen an eine Wärmenetz an, dass auf regenerativen Energiequellen aufbaut. Wir beraten Sie gerne, inwieweit Sie Ihr Haus energetisch sanieren können, denn dies hat gegebenenfalls Auswirkungen auf die notwendige Anschlussleistung.

Bequem, sauber und günstig

Mit dem Anschluss an unser Wärmenetz müssen Sie die benötigte Wärme nicht mehr mit Ihrer hausinternen Heizungsanlage erzeugen. Vielmehr beziehen Sie diese bequem über eine Wärmeübergabestation, um die sich die Stadtwerke vollständig kümmern. Sie sparen sich die Kosten für Schornsteinfeger und den Zeitaufwand für die Beschaffung von Energie.

Die Projektdaten

Alle Informationen auf einen Blick
Das Liefergebiet

Das angestrebte Liefergebiet erstreckt sich vom Auweg/Wiesweg-Areal über die Dillinger Straße mit Abzweigen bis in die Augsburger Straße.

Weitere Ausbaugebiete sind in der Evaluierung.

Teilen Sie uns auch gerne Ihren Anschlusswunsch mit, dies wird für zukünftige Planungen mit berücksichtigt.

Übersichtsplan Liefergebiet
Technologie

Wir liefern nahezu klimaneutrale Fernwärme und leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.

Die Wärme wird mithilfe einer Großwärmepumpe generiert, diese entzieht dem gereinigten Abwasser die Restwärme. Ein erdgasbetriebenes BHKW liefert den Strom dafür und im selben Zug weitere Wärme für´s Netz. Während des Klärprozesses des Abwassers entsteht außerdem Klärgas, welches mittels Kraft-Wärme-Kopplung in mehreren Blockheizkraftwerken energetisch verwertet wird. Die dabei entstehende Abwärme bildet die Basis für die Speisung des Nahwärmenetzes.  Ergänzt wird die Anlage durch eine große PV-Anlage.

Aus Gründen der Redundanz wird noch ein konventioneller Gaskessel verbaut, der bei Spitzenlast und Revision von Anlagenteilen einspringt.

Die Wärme wird schließlich in Form von erhitztem Wasser in das Rohrleitungssystem des Wärmenetzes eingespeist. In den angeschlossenen Objekten wird die Wärme mittels Übergabestation zur Heizung und Warmwasserbereitung genutzt.

Projektpartner

Wir arbeiten zusammen mit der Stadt Günzburg und dem Ingenieurbüro IBS aus Bietigheim-Bissingen am Wärmenetz für Günzburg.

IBS Ingenieurgesellschaft
Zeitplan

Geplant ist die Inbetriebnahme der Nahwärmeversorgung im Versorgungsgebiet Auweg in 2025.

Für das in Zukunft noch zu erschließende Versorgungsgebiet entlang der Dillinger Straße steht noch kein genauer Zeitpunkt der Inbetriebnahme fest. Allerdings starten wir am 4. März 2024 bereits mit dem Leitungsbau. Die Baumaßnahme wird dann im Spätherbst diesen Jahres abgeschlossen werden.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz mit der Bundesförderung für effiziente Wärmenetze unterstützt.

 

Unser Projekt ist eingebettet in die Kommunale Wärmeplanung der Stadt Günzburg.

Als erste Kommune im Landkreis hat Günzburg den Prozess der Kommunalen Wärmeplanung gestartet. Im Februar 2023 hat der Günzburger Stadtrat beschlossen, die Kommunale Wärmeplanung (KWP) durchzuführen. Damit ist die Stadt Günzburg im Landkreis Vorreiterin und auch im Größenvergleich in Bayern.

Bereits am 5. Dezember 2023 wurde von der Stadtverwaltung der Antrag auf die Bundesförderung gestellt. Der Bescheid für die 100%-ige Förderung liegt seit Anfang Juni 2023 vor. Gefördert wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative. Nach Erhalt des Bewilligungsbescheides konnte die Beauftragung für die Begleitung durch ein fachkompetentes Büro erfolgen. Die Wahl fiel auf das Tübinger Ingenieurbüro ebök GmbH, welches bereits auf die Erfahrung mehrerer durchgeführter KWP-Projekte in Baden-Württemberg blicken kann.

Die Erstellung des Kommunalen Wärmeplans wird ungefähr ein Jahr in Anspruch nehmen und hat bereits mit einer gründlichen und aufwändigen Datenerfassung begonnen. Diese Ist-Analyse ist die Ausgangsbasis für die weiteren Schritte/Projektphasen. Der Erfolg der KWP wird überdies von der von der Bereitschaft der Beteiligung wichtiger Akteure, wie zum Beispiel den Gewerbetreibenden, der Industrie und den lokalen Energieversorgungsunternehmen abhängen.

Nach Abschluss der Bestandsaufnahme werden Potenziale für Einsparungen und Erneuerbare Energien sowie Zielszenarien erarbeitet. Daraus entsteht der kommunale Wärmeplan, der als Grundlage für die konkrete Ausgestaltung der Wärmewende in Günzburg dient.

Bei Fragen steht Ihnen die Klimaschutzmanagerin der Stadt Günzburg unter 08221/903-189 oder klima@rathaus.guenzburg.de gerne zur Verfügung.

Machen Sie mit!

Haben Sie Interesse an einer Versorgung mit sauberer und sicherer Nahwärme? Dann bekunden Sie dies jetzt!