Gute Nachrichten für Bubesheim: Günzburger Wasser für die Nachbarkommune Vertragsunterzeichnung bei den Stadtwerken

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Jetzt ist es amtlich und besiegelt. Bubesheims Wasserversorgung ist für deren Bürger gesichert: die Stadtwerke Günzburg KU (SWG) beliefern den Ort künftig offiziell. Bereits im Sommer haben die SWG der Gemeinde im Rahmen einer Notversorgung Nachbarschaftshilfe geleistet, nachdem Leipheim aufgrund des Donauhochwassers über einen bestehenden Notverbund kein Wasser mehr nach Bubesheim leiten konnte.
Die nicht umfassend gesicherte Wasserversorgung steht in Bubesheim schon seit Jahren immer wieder auf der Tagesordnung (GZ berichtete). „Der Vertrag mit den SWG beendet nun für Bubesheim das leidige Thema und gewährleistet die sichere Wasserversorgung“, erklärt Walter Sauter, Bürgermeister von Bubesheim. Bubesheim muss zunächst neue Trinkwasseranlagen (Behälter, Aufbereitung, Pumpwerk usw.) bauen, um dann die eigenen Brunnen wieder in Betrieb nehmen zu können. Die Stadtwerke, so deren Verwaltungsratsvorsitzender OB Gerhard Jauernig liefern zukünftig die fehlende Menge zur Vollversorgung von ca. 15.000 m³ pro Jahr dazu. Voraussichtlich im Frühjahr 2020 wird entlang der Staatsstraße Günzburg-Bubesheim eine neue Verbindungsleitung für die Wasserlieferung gebaut, so der OB. Bubesheim baut die Leitung und trägt die Kosten für die mit dem Anschluss zusammenhängende Infrastruktur. Derzeit werden in Günzburg jährlich rund 2,3 Mio. Kubikmeter Wasser geliefert.
„Nachdem die Gemeinde Bubesheim und die Stadtwerke schon seit fast 20 Jahren sehr erfolgreich im Bereich der Abwasserbeseitigung zusammenarbeiten, freuen wir uns, jetzt auch bei der lebenswichtigen Trinkwasserversorgung Hand in Hand zu arbeiten“, sagte Oberbürgermeister Gerhard Jauernig bei der Vertragsunterzeichnung. Aus Sicht des OB ergibt sich aus dem unterzeichneten Vertragswerk und der damit einhergehenden Kooperation eine echte Win-win-Situation für beide Seiten. Die Gemeinde Bubesheim erfährt zukünftig Versorgungssicherheit mit bester Qualität zu günstigen Konditionen – die Stadtwerke Günzburg als 100-prozentiges Kommunalunternehmen der Stadt erhöhen ihre Wirtschaftlichkeit. Das ausgehandelte Vertragswerk sei fair und im besten interkommunalen Sinne verhandelt, so die beiden Rathauschefs Walter Sauter und Gerhard Jauernig.

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Eine neue rote Uhr fürs Waldbad

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Für viele ist sie der Treffpunkt im Waldbad: die rote Sparkassen-Uhr. Nachdem sie seit 1989 nicht nur hunderttausenden Besuchern als Ort galt und die Zeit anzeigte, nagte auch der Zahn der Zeit an ihr selbst. Erneut unterstützte die Sparkasse Günzburg-Krumbach die Anschaffung der Uhr. Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Günzburg KU Johann Stelzle, Oberbürgermeister Gerhard Jauernig und Sparkassendirektor Daniel Gastl begutachteten nun den neuen Treffpunkt am Becken.

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Investitionen in die Daseinsvorsorge

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Die Stadtwerke investieren jedes Jahr viel Geld in den Unterhalt und die Erneuerung der Ver- und Entsorgungsanlagen um diese in gutem und betriebsfähigem Zustand zu halten. Vieles läuft dabei im wahrsten Sinne des Wortes im Untergrund ab.

Die Trinkwasseranlagen, wie Brunnen, Aufbereitungsanlagen, Hochbehälter und Leitungen erfordern ständige Wartung und Unterhalt. So wurde heuer ein Trinkwasserbehälter bei der Aufbreitungsanlage Werk II an der Heidenheimer Straße mit einem Kostenaufwand von 845.000 Euro saniert. Die Maßnahme war erforderlich, um die ordnungsgemäße Trinkwasserversorgung zu gewährleisten.

Darüber hinaus wurde viel in das Leitungsnetz investiert. Im Stadtteil Riedhausen wurden im Baugebiet Hinter den Gärten weitere 23 Baugrundstücke mit Wasser- und Kanalleitungen mit einem Investitionsaufwand in Höhe von rund € 272.000 erschlossen. Im Donauried musste eine rund 900 Meter lange Leitung zur Verbesserung der Wasserversorgung erneuert und vergrößert werden. Der Kostenaufwand hierfür betrug rund 110.000 Euro.

Das 155 km lange Wasserleitungsnetz mit den ca. 5500 Hausanschlüssen erfordert ständigen Unterhalt. Rohrbrüche sind zu beseitigen, Armaturen wie Schieber und Hydranten sind austauschen usw..Arbeiten, die das ganze Jahr über laufen.

„In unserem rund 160 Kilometer langen Günzburger Kanalnetz haben wir heuer rund 1,1 km Leitungen mit Schäden in den Stadtteilen Leinheim und Denzingen für knapp 320.000 Euro saniert und bautechnisch auf den neuesten Stand gebracht, Maßnahmen die die Abwasserableitung verbessern und dem Grundwasserschutz dienen“, erklärt SWG-Vorstand Johann Stelzle.

Neben den wichtigen Aufgaben der Ver- und Entsorgung kümmern sich die Stadtwerke auch um den dort befindlichen Wohnmobilstellplatz.

„Voraussichtlich noch in diesem Jahr werden wir den Wohnmobilstellplatz am Waldbad vergrößern“, freut sich Oberbürgermeister Gerhard Jauernig, der Verwaltungsratsvorsitzende der Stadtwerke. Der bisherige Stellplatz umfasst derzeit rund 25 Plätze und ist in den Sommermonaten so gut ausgelastet, dass oft Platznot herrscht. Die Stadtwerke haben sich daher entschlossen, den Platz zu vergrößern, um beinahe die doppelte Anzahl an Wohnmobilen unterbringen.  Eine entsprechende Fläche ist vorhanden. Hierzu wird ein Teil der ungenutzten Liegewiese des Waldbades verwendet. Mit den Erdarbeiten wird voraussichtlich noch im Spätherbst, spätestens im zeitigen Frühjahr 2020 begonnen. Der naturnahe Platz wird von vielen Touristen genutzt. Die Nähe zum Waldbad aber auch die Nähe zur Altstadt ist dabei insbesondere für Familien mit Kindern eine tolle Kombination.

 

Ende der Badesaison – Rückgabe der Waldbadsaisonkarten

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Liebe Badegäste,

der Sommer 2019 neigt sich dem Ende zu. Wir haben unser Waldbad bis

Montag, 09 September 2019                    

 für Sie geöffnet.

Saisonkarten:

 Inhaber von Saisonkarten können Ihre Karten bis zum 09. September 2019 täglich zwischen 9:00 und 11:00 Uhr und bei gutem Wetter abends zwischen 17:00 und 19:00 Uhr im Waldbad zurückgeben. Ab dem 10. September besteht die Möglichkeit zur Rückgabe im Verwaltungsgebäude der Stadtwerke Günzburg, Heidenheimer Straße 4, Erdgeschoß (Mo – Do 8:00 – 12:00 Uhr und 14:00 – 16:00 Uhr; Fr 8:00 – 11:00Uhr).

Bitte machen Sie auch von der Möglichkeit Gebrauch, die Kaution für Ihre Saisonkarte 2019 im nächsten Frühjahr gegen eine Saisonkarte 2020 anrechnen zu lassen.

Vielen Dank

 Am Ende der tollen Freibadsaison möchten wir uns sehr herzlich für Ihre Treue und das uns entgegengebrachte Vertrauen bedanken!

Wir freuen uns bereits heute darauf, Sie auch im kommenden Jahr wieder als unsere Gäste im Günzburger Waldbad begrüßen zu dürfen. Bleiben Sie bis dahin gesund!

Ihr Waldbad-Team und Ihre Stadtwerke Günzburg KU

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Sophia Ramadani pflanzt selbstgezogenen Baum im Waldbad

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Sophia Ramadani, eine leidenschaftliche „Gärtnerin“ hat seit langem einen Ahornbaum in einem Pflanzgefäß  „groß“ gezogen. Sie hat ihn gepflegt und fleißig gegossen. Da er nun doch zu groß wurde hat sie bei  den Stadtwerken angefragt, ob sie den Baum im Waldbad einpflanzen dürfte. Die Stadtwerke haben sofort zugestimmt. Gemeinsam mit den Eltern und den Geschwistern freuen sich der Vorstand Johann Stelzle und Opa Ramadani über den neuen Baum im Waldbad.

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Ladesäule für Elektrofahrzeuge bei den Stadtwerken

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Seit einigen Wochen steht am Verwaltungsgebäude der Stadtwerke an der Heidenheimer Straße 4eine Ladesäule für Elektrofahrzeuge. Die Ladesäule verfügt über 2 Steckdosen mit je 22 kW Leistung. Die Steckdosen und damit der Ladevorgang können über Smartphone, mit der entsprechenden App, freigeschaltet werden. Wenn Sie eine sog. RFID Karte der LEW besitzen, können Sie mit dieser Karte ebenfalls Strom tanken.

                                                                                                      Ladesäule

Mit dieser Ladesäule  fördern die Stadtwerke eine umwelt-und klimagerechte Mobilität, die hilft, klimaschädliches CO2 einzusparen.  Die Elektromobilität wird zunehmen. Voraussetzung hierfür ist eine ausreichende und flächendeckende Ladeinfrastruktur. Diese Ladesäule leistet Ihren Beitrag dazu.

Die Stadtwerke Günzburg wachsen

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Beim Verwaltungsgebäude der Stadtwerke an der Heidenheimer Straße entsteht derzeit ein Anbau – neue Büroräume für die Beschäftigten der Stadtwerke und für neue Aufgaben.

Die Stadtwerke wurden zum 01.01.1999 gegründet. Gut ein Jahr später bezogen sie ihr heutiges Domizil an der Heidenheimer Straße. Die bestehende Trinkwasseraufbereitungsanlage konnte aufgestockt werden, es entstanden die Büroräume für die Verwaltung der Stadtwerke. Zum damaligen Zeitpunkt wurden den Stadtwerken die Aufgabenbereiche –Betrieb der Wasserversorgung, der Abwasserbeseitigung, der Tiefgarage und es Waldbades – übertragen, mit dem Ziel diese effizient und wirtschaftlich zu betreiben. Zwischenzeitlich sind die Aufgabenbereiche  Energieerzeugung und Beteiligung am Strom- und Gasnetz der Stadt Günzburg hinzugekommen. Diese zusätzlichen Aufgaben zogen auch die Umwandlung in ein Kommunalunternehmen im Jahr 2013 nach sich.

Die zusätzlichen  Aufgaben und auch die gestiegenen  Anforderungen an eine sichere und zukunftsorientierte Ver- und Entsorgung erforderten auch mehr Personal. Um der Platznot im bestehenden Gebäude  Abhilfe zu schaffen, haben sich die Stadtwerke entschieden, einen Anbau an das bestehende Gebäude  zu errichten.  Die Maßnahme wurde im Herbst 2017 begonnen. Die Fertigstellung ist bis zur Mitte des Jahres vorgesehen. Insgesamt entstehen auf den drei Etagen rund acht weitere Büroräume. Künftig können Bürger und Kunden bequem  im Erdgeschoß empfangen werden. Der neue Zugang ist behinderten gerecht gestaltet. Ebenso können alle Geschosse und Büroräume über einen Aufzug behinderten gerecht erreicht werden.

„Mit dem neuen Verwaltungsgebäude sind wir für unsere derzeitigen und auch für die künftigen Aufgaben gut gerüstet. Nachdem die Stadtwerke im letzten Jahrzehnt sehr viel in die Wassergewinnungs- und Aufbereitungsanlagen investiert haben, steht in den nächsten Jahren die Sanierung und Erneuerung des ca. 140 km langen Wasserleitungsnetzes im Focus, mehrere hundert Tausend Euro sind hierzu jährlich zu investieren“, erläutert Johann Stelzle, Vorstand der Stadtwerke. „Jedes Jahr müssten wir ca. 2,0 km unseres Gesamtnetzes erneuern, um auf die vorgegebene Erneuerungsrate zu kommen. Das Leitungsnetz in vielen Stadtbereichen ist  bereits 50 Jahre alt und älter“ gibt Stelzle zu bedenken. „Eine funktionierende Wasserversorgung ist auch die Grundlage für eine erfolgreiche Stadtentwicklung sowohl im Wohnungsbau als auch im Bereich der Gewerbeansiedlung“, so Stelzle weiter.

Bei der Abwasserableitung und Reinigung des Abwassers geht es gleichwohl um sehr hohe Herausforderungen. Die Günzburger Kläranlage ist mit einer Ausbaugröße von 110.000 Einwohnerwerten die Größte im Landkreis. Hier sind ebenfalls jährlich hohe Investitionen in die Technik und Abwasserreinigung erforderlich. Aktuell wird ein Klärgasbehälter mit 1000 m³ Inhalt errichtet,  um die Klärgasverstromung zu optimieren, Gesamtkosten ca. 600.000,- Euro. „Wir können damit unsere Eigenversorgungsrate an elektrischem Strom, die derzeit bei ca. 60 % liegt sicher noch steigern“ erklärt Stelzle. „Darüber hinaus können wir die gesamte Prozess- und Heizungswärme mit unseren Gasmotoren selber erzeugen.“

Das Kanalnetz in Günzburg umfasst ca. 160 km. Mit der Sanierung und Erneuerung von jährlich rund 1,5 km Kanalleitungen wird ein wesentlicher Beitrag zum Umweltschutz geleistet (rund 600.000 €). Alte, teilweise schadhafte und undichte Kanalleitungen werden durch den Einzug sogenannter Inliner abgedichtet und im Leitungsbestand auf die nächsten 30 bis 40 Jahre  erhalten. Daneben fallen für den technischen Unterhalt der Kläranlage sowie für die 30 im Stadtgebiet verteilten Sonderbauwerke wie Pump-, Hebewerke, Regenrückhalte- oder Regenüberlaufbecken und für die Entsorgung des Klärschlammes jährlich Unterhaltsaufwendungen in Millionenhöhe an.

In den beiden Tiefgaragen beträgt die durchschnittliche Auslastung derzeit rund 70 %. „Dies zeigt uns“, so OB Jauernig, „dass wir derzeit keinen Bedarf an einem weiteren Parkhaus haben.“ Stadt und Stadtwerke wollen gemeinsam mit verschiedenen Akteuren aller Branchen im Stadtgebiet die Zukunft Günzburgs im E-Mobility-Bereich vorantreiben und die Voraussetzungen hierfür durch die Errichtung einer entsprechenden Ladeinfrastruktur schaffen. Gleichzeitig werden wir damit auch unseren umweltpolitischen Beitrag zur Energiewende und zum Klimaschutz leisten“, so Jauernig.

Im Waldbad wurde in den vergangenen Jahren ebenfalls sehr viel in den Erhalt der Anlagen investiert. Aktuell wird die Edelstahlauskleidung der rund dreißig Jahre alten Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken mit einem Aufwand von rund 290.000 € saniert. Die neue, 2017 in Betrieb gegangene Spielgolfanlage ist eine Bereicherung des Freizeitangebotes in Günzburg und eine wertvolle Ergänzung zum Badebetrieb. 2017 haben die Anlage bereits rund 4.500 Gäste bespielt.

Auch im Bereich der Energieerzeugung werden sich die Stadtwerke künftig stärker engagieren. Es sind Planungen am Laufen um mittels eines Blockheizkraftwerkes Strom für die Trinkwasseraufbereitung zu erzeugen und die Abwärme  zur Heizung des Waldbades zu nutzen.

Vielfältige Aufgaben also, die der Verwaltungsrat im November mit der Verabschiedung des Wirtschaftsplanes 2018 auf den Weg gebracht hat. Der Wirtschaftsplan der Stadtwerke umfasst im Unterhaltsbereich ca. 9,8 Mio Euro und im Investitionsbereich ca. 6,7 Mio Euro.

Neubau

Oberbürgermeister Gerhard Jauernig, Stadtwerke Vorstand Johann Stelzle und stellv. Vorstand Lothar Böck freuen sich über den Anbau an das bestehende Verwaltungsgebäude.